Sonntag, 25. Oktober 2009

ich habe es durchgezogen

so richtig weiß ich den samstag noch nicht einzuordnen. war es ein erfolg? oder eher nicht? mhm, vielleicht entscheidet ihr am besten darüber...

geplant war die fahrt mit dem rad zu peter nach bad könig (und zurück), was laut routenplaner ungefähr 80km einfache strecke bedeutete. eigentlich sollte es um 9uhr losgehen aber da die straßen nass waren und es regnete, wartete ich ein wenig ab, um zu schauen, ob sich das wetter bessert. tat es aber nicht. also fuhr ich kurz nach 10uhr im regen los. schon nach gut einem km merkte ich, dass ich meinen "spicker" vergessen habe. da ich aber keine lust hatte, wieder umzudrehen und sicher war, dass ich mir die groben punkte der route eingeprägt hatte, fuhr ich weiter. ich hätte es nicht machen sollen denn gleich zu beginn verfuhr ich mich derart, dass ich schon bald nicht mehr wusste, wo ich genau war. es kam auch noch dazu, dass mich zwei leute, die ich nach dem weg fragte, komplett in die falsche richtung schickten. wie dem auch sei: ich brauche ja die kilometer ;) als ich dann endlich den richtigen weg gefunden hatte, zeigte auch das wetter einsicht und die sonne kam ab und zu raus. na bitte, geht doch. so rollte ich vor mich hin, jedoch aufgrund des gegenwindes nicht besonders schnell aber wattmäßig bestimmt nicht im bummeltempo. nach knapp 48km passierte dann aber das, was nicht passierten durfte: defekt am vorderrad. und ich hatte zwar einen wechselschlauch dabei, aber keine pumpe. die ist an meinem wettkampfrad, was gerade bei cucuma in darmstadt steht. und nun? ich rief peter an, der sich dann auch sofort mit dem auto auf den weg machte. so ca. 50 minuten würde er brauchen. da ich bei ihm sowieso koppeln wollte, zog ich das nun also vor, bis er bei mir sein würde. ich zog mich schnell um (die laufsachen hatte ich im rucksack dabei) und lief dann los. das rad stellte ich mit meinen sachen an einem heuballen ab und ich lief dann quasi immer so um das rad, dass ich es sehen konnte (ich hatte ja kein schloss dabei). die runde war 900m lang, asphaltiert und topfeben. und es lief wirklich gut. den ersten km lief ich in 4:33min, wurde aber immer schneller und fühlte mich wirklich locker und gut. hatte mir über nacht irgendein afrikaner seine beine gegeben??? am ende standen 11km in genau 46minuten (was einem schnitt von 4:11min/km entspricht) auf der uhr. und ich hätte echt noch weiter laufen können. heißt das jetzt, dass ich in arizona unter 3h den marathon laufen kann? ;) diese laufeinheit stimmt mich wirklich sehr positiv. der speed ist also da. jetzt muss ich die geschwindigkeit nur halten können. als ich mit dem laufen fertig war und mir trockene sachen angezogen habe, war peter auch schon da. er lud das rad ein und wir fuhren zu ihm und aßen dort lecker nudeln, quasselten ein wenig und dann bereitete ich mich auf die rückfahrt vor. zuerst musste ich natürlich einen neuen schlauch aufziehen und dann nochmal die genaue route inspizieren. laut dem routenplaner waren es diesmal 73km. das geht ja. nur irgendwie stimmte der auch nicht so ganz denn schon zu beginn standen dort andere abzweigungen als real existierten. da ich aber mittlerweile den weg gefunden habe, den ich auch auf der hintour fahren wollte, brauchte ich den plan eh nicht mehr. nach gut einer stunde fahrt setzte dann allerdings schon die dunkelheit ein, was das fahren erheblich erschwerte. gerade auf einer strecke, die man nicht kennt. und ohne sehhilfe ist es dann doppelt schwer, in der dunkelheit die wegweiser zu erkennen, wenn diese nicht gerade von einem hinter mir fahrenden auto angeleuchtet wurden. aber als ich dann an der stelle war, an der ich mittags den platten hatte, sollte ich eigentlich problemlos nach hause finden. SOLLTE... denn in rüsselsheim hatte ich, um nach wiesbaden zu kommen, nur die eine option, autobahn zu fahren. oder aber wieder zurück in die richtung, aus der ich gerade kam. und da nicht soooo viel los war, fuhr ich also (mal wieder *dumdidum*) mit dem rad auf der autobahn. allerdings, da ich nicht bis wiesbaden weiterfahren konnte (das wäre echt zu gefährlich und noch zu weit gewesen) fuhr ich nach 5km ab und rief peter an, der mich dann quasi per handy nach hause lotste. am ende waren es dann allerdings keine 73km, sondern 96,xx km. und die letzte halbe stunde fuhr ich dann, ähnlich wie heute morgen, wieder im regen. toll... :( gegen 21:15uhr war ich dann endlich zuhause und es hätte nicht wirklich später werden dürfen, denn a) neigten sich meine akkus fürs licht am rad schon dem ende und b) hatte ich noch nichts eingekauft und der REWE schließt um 22uhr. aber ich habe alles noch geschafft und um auf meine frage am anfang des posts zurückzukommen: ich denke, es war doch ein erfolgreicher tag. ich war über 140km auf dem rennrad unterwegs und bin 11km richtig schnell gekoppelt. auch für den kopf ist es wichtig, dass er weiß, ich kann so schnell laufen. nun habe ich diese woche schon mehr als 60 laufkilometer in den beinen und mal sehen, was der sonntag bringt und ob ich wirklich nen 10er auf zeit laufe oder ob ich nochmal gescheit trainiere. oder ich verbinde das irgendwie?! aber das entscheide ich morgen. jetzt ruft erstmal das bett :)

2 Kommentare:

  1. wenn das einer liest, der nichts mit dem sport zu tun hat und dich nicht kennt, der hält dich für total durchgeknallt !!! ;o)
    .... ach ja, ich dich übrgiens auch... hehehe

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  2. nenne mir bitte nur 467 gründe, warum ich durchgeknallt sein soll... ;) das war doch einfach ein ganz normaler trainingstag *lach*

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