Donnerstag, 22. Oktober 2009

halsautsch...

wie soll man denn hier was vernünftiges schreiben, wenn der berühmteste neuköllner grad im tv an der börsen-schnepfe der ard baggert??? ;) schmeiße mich grad weg und muss mal kurz mit dem schreiben aussetzen...

so, nun aber... da ja nun die letzte phase der vorbereitung für arizona läuft, bin ich natürlich besonders darauf bedacht, mir nicht irgendwo noch "etwas" einzufangen. meine kollegin im büro schniefte heute auch rum und ich bekam fast die panik und konnte es nicht verstehen, dass sie mich solch einer gefahr aussetzt. aber ab mittag hatte ich das büro ja wieder für mich alleine und ich hoffe einfach mal, dass ich nix abbekommen habe.
mittags war ich dann wieder schwimmen und nach ungefähr der hälfte der distanz merkte ich, dass ich jedes mal beim einatmen auf der rechten seite des halses ziemliche schmerzen hatte. so, als hätte ich mir was verrenkt. aber das konnte doch nicht sein. das hätte ich doch gemerkt.nichts desto trotz zog ich mein programm durch und war dann pünktlich wieder am arbeitsplatz zurück. da die schmerzen aber nicht besser wurden und mein hals im laufe des nachmittags immer steifer wurde und sich der bewegungsradius meines kopfes immer weiter einschränkte, ging ich dann noch - sicher ist sicher - zum doc und ließ die sache abklären. zum glück handelt es sich bei ihm auch um einen langdistanztriathleten, der sich somit mit sport auskennt und auch weiß, wie man als sportler tickt. er kennt auch alle möglichen tipps und tricks und während andere ärzte lieber mal sagen, dass man nicht starten sollte, versucht er mit aller macht, den start zu ermöglichen. also genau das richtige für mich.
als er sich meinen hals anschaute und ich ihm zeigte, wie eingeschränkt ich in meiner bewegungsfreiheit bin, sagte er sofort: "kein problem!" er war in seinem element und da ich der letzte patient des tages war, kam er ins plaudern. er erzählte mir, dass die schmerzen daraus resultieren, dass eine bandscheibe zwischen zwei wirbeln der halswirbelsäule verschoben hat und auf den nerv drückte, was dann die schmerzen verursachte. dr. cyran brachte dann die bandscheibe durch einen gekonnten griff wieder in die richtige position. sofort war die alte beweglichkeites des kopfes wieder da, allerdings schmerzte der hals immernoch. das lag daran, dass die muskulatur ziemlich verkrampft war. und genau das war das problem. dr. cyran meinte, dass es sich um eine art teufelskreis handelt: die verkrampfte halsmuskulatur sorgt dafür, dass die bandscheibe wieder auf den nerv drückt und dann habe ich wieder die gleichen probleme. also verschrieb er mir schmerzmittel, die dafür sorgen, dass die muskulatur entspannt und wieder so geschmeidig wird, wie sie mal war. na wenn er meint! nur vom radfahren heute abend riet er ab, da die halsmuskulatur in der überstreckten haltung doch ziemlichen strapazen ausgesetzt ist und das sollte ich zumindest heute vermeiden. nun nehme ich halt heute abend und morgen früh jeweils ne kleine tablette und dann sollte morgen mittag alles wieder ok sein. da bin ich aber gespannt und wenn alles wieder tutti ist, dann war meine schnelle entscheidung, gleich zum doc zu gehen, wohl die einzig richtige. dr. cyran meinte dann auch, dass ich, sobald ich in den nächsten drei wochen irgendein zipperlein habe, auch sofort vorbei kommen soll. hoffentlich wird es nicht dazu kommen aber letztendlich ist es gut zu wissen. also für den fall der fälle...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen