Montag, 8. März 2010
was für ein tag?!
eigentlich wollte ich heute nur arbeiten gehen und im anschluss den radkoffer von eva und oli endlich nach mehr als 3 monaten zurückbringen. ich hatte deshalb den koffer morgens ins auto geladen und bin dann mit dem auto zur arbeit gefahren und am nachmittag dann weiter zu eva. es klappte eigentlich alles wie am schnürchen (wenn ich das so schreibe, wird klar sein, dass es nicht so geblieben ist...), nur machte ich dann nach dem ausladen des koffers einen folgenschweren fehler: ich schloss die hintertür und stand auf einmal vor meinem verschlossenen auto in erlensee. die hintertür war zu, die beiden seitentüren auch und der schlüssel steckte im zündschloss. ich raufte mir die haare. "das kann doch nicht wahr sein" sagte ich immer wieder. und nun? eva konnte mich wegen ihrer kleinen nicht nach wiesbaden zu meinem zweitschlüssel fahren. sascha war auch nicht vor ort und so wollte ich erst mit der s-bahn nach wiesbaden fahren und dann hätte ich irgendwie wieder zurück nach erlensee gemusst. ich dachte, dass rainer mich möglicherweise fahren könnte. aber das wäre ja humbug, denn rainer müsste ja eh nach erlensee kommen. wieso sollte ich noch nach wiesbaden kommen? ich fragte ihn, ob er christin, die einen zweiten autoschlüssel hat, einladen kann und die beiden dann zusammen zu eva bzw. ihrer mama kommen können, was sie auch gemacht haben. gegen viertel neun waren die beiden dann mit dem zweitschlüssel da. ich habe unterdessen mit evas mama wer wird millionär geschaut und gewartet. ich muss sagen, dass ich nach der aktion tief in rainers schuld stehe und ich bin ihm wirklich sehr sehr dankbar (auch evas mama bin ich für das zweistündige asyl sehr dankbar), dass er mir den zweitschlüssel gebracht hat. kurz nach 22 uhr war ich dann endlich wieder zuhause. einer meiner längsten "arbeits"tage ist somit zu ende... ich bin immernoch sauer auf mich aber lieber so eine aktion, als wenn irgendetwas schlimmeres passiert wäre.
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