am letzten wochenende stand eine kleine premiere an: ich bin an zwei aufeinander folgenden tagen bei einem tritahlon gestartet. zuerst am samstag in fritzlar mit unserem team beim ersten ligawettkampf der saison (750m schwimmen, 20km radfahren und 5km laufen) und dann am sonntag in münchen beim stadttriathlon im olympiapark (425m schwimmen, 19km radfahren und 5km laufen). aber alles der reihe nach...
um es vorweg zu nehmen, das ergebnis von samstag war nicht das, was wir uns vorgestellt haben. in der besetzung mario, marco, heiko, patrick und mir langte es nur zu einem 12. platz (von 14 mannschaften). und das, obwohl wir eigentlich einen sehr guten wettkampf hingelegt haben. bei wunderbarem wetter sind wir zwar nach dem schwimmen als eine der letzten mannschaften aus dem becken gestiegen, aber das war auch vorher schon klar und unsere stärken sollten ja erst noch kommen. nur konnten wir auf dem rad, obwohl wir zu fünft in der zweiten wechselzone wieder ankamen und unsere truppe auch gut funktionierte, den rückstand nicht weiter
aufholen. beim wechseln haben wir dann heiko, der nicht schnell genug in seine schuhe kam, verloren und sind somit nur noch zu viert los. leider hatte marco beim laufen nicht seinen stärksten tag (normalerweise ist er eine rakete auf zwei beinen), erholte sich aber auf der zweiten runde wieder etwas. dennoch reichte es nicht, die ganz knapp und immer in sichtweite befindlichen zwei teams vor uns einzuholen. wir kamen zwar näher und wäre das rennen noch einen kilometer länger gewesen, hätten wir es noch geschafft. aber nach 5
kilometern war eben schluss. wie bereits im letzten jahr war das ergebnis eher ernüchternd und entsprach nicht unseren vorstellungen. ohne nach ausreden suchen zu wollen, liegt das sicher auch zu großen teilen daran, dass wir aufgrund der bundesweiten verteilung (in fritzlar kamen unsere 5 starter aus münchen, berlin, heidelberg, gelnhausen und wiesbaden) nur sehr selten im team zusammen trainieren können. und gerade bei einem teamwettkampf ist das eben ein großer nachteil gegenüber teams, die nahezu jede woche zusammen trainieren können. das belegt auch, dass wir bei „normalen“ wettkampfformaten regelmäßig bessere ergebnisse abgeliefert haben und, so bin ich sicher, auch wieder abliefern werden. auch unsere schwimmschwäche (bis auf partrick und heiko sind wir, so ehrlich muss man einfach sein, nur bedingt konkurrenzfähig in der 1. hessenliga) bricht uns immer wieder das genick. auf längeren distanzen ist das noch irgendwie zu kompensieren aber eben nicht im sprint. nun müssen wir halt das feld von hinten aufrollen.
nach dem rennen in fritzlar ging es dann mit dem auto direkt weiter nach münchen, da dort am sonntag der nächste start wartete.
ich startete (zusammen mit martin und peter, die auch am samstag abend in münchen eintrafen) zum 5. mal beim stadttriathlon. die strecke wurde im vergleich zu den vorjahren deutlich geändert (5 radrunden und 4 laufrunden waren dieses mal zu absolvieren) und sie war auch deutlich schwieriger. gerade die laufstrecke war nicht ohne, was meine laufzeit von 20:38min auch belegt. aber alles in allem war es trotz des nicht gerade perfekten wetters mal wieder eine nette veranstaltung. nur der 71. gesamtplatz stimmt mich etwas traurig und zeigt, dass die leistungsdichte immer mehr zunimmt. habe ich vor ein paar jahren mit einer identischen leistung noch an den top20 gekratzt, ist mein ergebnis dieses mal fast 50 plätze schlechter. aber egal, ob nun 71. oder 20. - nen blumentopf gewinnt man in meinem leistungsbereich eh nicht.

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