am vergangenen wochenende war ich mit einigen mitgliedern des accu-chek-teams sowie den fürs team verantwortlichen mitarbeitern von roche beim kinder-jugend-diabetikertag in erfurt.
die veranstaltung, auf der wir uns als team vorstellten und präsentierten, war am samstag, jedoch bin ich schon am freitag bei absolut widrigen bedingungen angereist. die nacht habe ich dann im hotel inmitten der erfurter altstadt verbracht. es gibt sicher schlechtere hotels und auch schlechtere standorte für ein hotel ;) nachdem wir dann freitag abend zuerst ein typisch thüringerisches abendmal (pizza beim italiener) zu uns nahmen und ein wenig die altstadt besichtigten, ging es dann abends noch in eine cocktailbar auf einen kleinen absacker. ich glaube, halb zwei war ich dann erst im bett... ;)
eigentlich wollte ich dann samstag noch vor dem frühstück mit mario eine stunde laufen gehen aber aufgrund einer zu kurzen nacht und eines zu hohen blutzuckers habe ich dann auf den lauf verzichtet und mich lieber dem mehr als reichhaltigen frühstücksbuffet gewidmet. nach dem frühstück sind wir dann ins klinikum nach erfurt gefahren, wo wir uns als team vorgestellt und den anwesenden eltern und kindern mut gemacht haben, dass das leben mit diabetes nicht vorbei und auch sportliche höchstleistungen möglich sind. das erhaltene feedback seitens der eltern und ärzte war durchweg positiv und somit war die veranstaltung für das team und sicher auch für roche ein erfolg.
um 14uhr war dann der offizielle teil des WEs vorbei und die restliche gestaltung war jedem selbst freigestellt. ein teil fuhr wieder heim und ein paar leute blieben (so auch ich) noch bis sonntag in erfurt. ich traf mich dann mit christin, die auf ihrer heimreise einen stop in erfurt machte und wir genossen die stadt (erfurt ist echt wunderschön - als ich ende der 90er zum ersten und letzten mal mit peter dort war, habe ich ja nur die eishockeyhalle gesehen) und das wetter in vollen zügen. die üblichen touri-attraktionen (krämerbrücke, dom, altstadt) haben wir natürlich alle angesehen. und in erfurt traf ich auch einen echten deutschen superstar (und damit meine ich nicht vollpfosten oder honks wie mark medlock und co.), der jeden tag im deutschen TV zu sehen ist und den fast alle kinder lieben: DAS SANDMÄNNCHEN! :) und natürlich durfte ein erinnerungsfoto mit dem held der kindheit auch nicht fehlen.
krämerbrücke von innen (oben) und außen (unten). nähere infos gibt es hier
am sonntag sind wir dann, nach einem kurzen abstecher zum brunch im café del sol, gen weimar gefahren. hier war ich vor der wende bereits ein paar mal aber ich habe daran wirklich keinerlei erinnerungen mehr. also war quasi alles neu für mich. zum glück habe ich zuvor bereits per sms eine kleine to-do-liste eines einheimischen (danke tobi) bekommen, sodass wir wussten, was lohnenswert war. leider fanden wir das schmale handtuch, in welchem wir unbedingt was essen sollten und auch wollten nicht, aber auch so haben wir noch genügend sehenswertes erlebt (unten ist das shakespeare-denkmal vor der künstlichen ruine im ilmpar zu sehen).
da jedoch der sonntag, nachdem wir in weimar losfuhren, schon so weit fortgeschritten war, dass ein besuch der wartburg und des KZ buchenwald zeitlich nicht mehr möglich war, werden wir wohl nochmal im herbst ein paar tage in thüringen verbringen. bis nach eisenach sind es ja gerade mal 200km...
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