heute geht nun also die vorbereitung für die saison 2011 los. in den letzten wochen habe ich noch das süße leben genossen aber damit ist nun schluss. sowohl ernährungs- als auch trainingstechnisch werden die zügel nun deutlich angezogen, denn der heutige gang auf die waage war alles andere als erfreulich. und mit 10kg mehrgewicht auf den rippen (bei 65-66kg liegt mein optimales wettkampfgewicht und das ist auch das ziel - spätestens im sommer 2011) kann man nur schwer sein optimales leistungspotential abrufen.
ich werde auch zukünftig nicht 1:1 nach einem plan oder nach vorgaben eines trainers trainieren, habe mir aber ein schema zurecht gelegt, mit dem ich sicher gut durch die saison kommen und auch ansprechende ergebnisse erzielen werde. eines steht aber jetzt bereits fest: weniger ist diesmal mehr. man wird mich in diesem jahr wohl sicher kaum auf irgendwelchen wettkämpfen herumturnen sehen. ich nehme mich da völlig zurück und werde die zeit lieber zum trainieren nutzen und mich auf ausgewählte höhepunkte (zuallererst ist hier der IM frankfurt zu nennen) konzentrieren. davon verspreche ich mir bessere ergebnisse als an jedem WE irgendwo nen "testwettkampf" zu absolvieren. und die benötigte tempohärte kann ich mir auch im training holen. und wie es mit der liga aussieht, steht ja eh in den sternen.
in den nächsten ca. 10 wochen geht es nun erstmal darum, den körper wieder auf die kommenden aufgaben und weiteren trainingsblöcke vorzubereiten. das training werde ich versuchen, möglichst unspezifisch zu gestalten und viele aber nur recht kurze einheiten zu absolvieren. wichtig hierbei ist mir, nicht nur die 3 sportarten schwimmen, radfahren und laufen zu trainieren sondern auch mal etwas anderes zu machen, was der koordination nützlich ist und nicht in direktem zusammenhang zum triathlon steht (z.b. skiken, fußball spielen, skilanglauf etc.). hauptsache bewegung. im anschluss kommt dann der große umfangsblock, der auch 2 trainingslager auf fuerteventura und mallorca beinhaltet. der inhalt dieser phase wird ja schon durch den namen bestimmt. große umfänge mit recht niedriger intensität sind hier die haupteinheiten. die trainingshäufigkeit nimmt ab und die dauer der einzelnen zeiten zu. und je näher es dann auf den höhepunkt zugeht, desto wettkampfspezifischer wird dann auch das training gestaltet. die trainingshäufigkeit nimmt wieder leicht zu und die umfänge werden zugunsten steigender intensität zurückgefahren. bis wir allerdings soweit sind, wird noch viel zeit vergehen und eine menge schweiß fließen.
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