nachdem ich nun wieder aus dem "trainingslager" in berlin zurück bin und die beine vom duathlon nicht mehr ganz so sehr schmerzen, kann ich die vergangenen tage auch hier nochmal revue passieren lassen. alles in allem waren es sehr trainingsintensive tage, die mich sicher nochmal weit noch vorne bringen werden. ich bin in den 8 tagen in berlin über 850km rad gefahren (davon 2 mal 180km +) und knapp 75km gelaufen. das kann sich durchaus sehen lassen. und was mich besonders zuversichtlich stimmt, dass die rechte achillessehne gehalten hat und selbst beim duathlon nicht schmerzte :)
highlights der woche waren dabei allerdings nicht nur sportlicher natur. ganz oben auf der liste stehen die besuche im tiki heart (der elvis-monster-burger ist ein traum) und bei curry36. solche lokalitäten hier in wiesbaden und mein gewicht wäre bald dreistellig ;) aber auch die fahrt mit dem rad nach rostock darf hier nicht unerwähnt bleiben. am ende standen 237km (in 32,5km/h) auf der uhr. leider kamen von den 19 startern nur 16 tatsächlich in rostock an. der grund hierfür war ein folgenschwerer unfall nach gut 115km, aufgrund dessen 3 leute nicht weiter fahren konnten und 2 sogar mit dem rettungswagen ins nächste krankenhaus gefahren werden mussten. und auch das unwetter auf den letzten 50km mit starkregen und einer "leichten brise" wind von vorne war eher nicht so spitze. aber da wir zuvor fast durchgängig rückenwind hatten, war das schon ok. nur sollte seitens der "organisatoren" beim nächsten mal doch drauf geschaut werden, dass auch bei allen, die mitfahren, gewährleistet ist, dass sie die knapp 240km auch in den beinen haben. ansonsten passiert es nämlich erneut, dass mehrere gruppen in rostock ankommen und das ziel einer geschlossenen gruppe nicht erreicht wird. und auch wenn es jetzt vielleicht egoistisch klingen mag, aber ich war beim einsetzenden regen auch einer derjenigen, die dafür sorgten, dass es zügig weiter geht, obwohl von hinten nach einer pause gerufen wurde. warum? weil mind. ein 15minütiger stop gefordert wurde und eine pause im regen gerade bei den angeschlagenen mitfahrern bewirkt hätte, dass sie total "kalt" werden und dann wahrscheinlich nicht mehr aufs rad steigen können oder werden. eine pause wäre absolut kontraproduktiv. des weiteren war ich nicht irgendwelchen zwängen unterworfen, was mein verhalten angeht. denn ich kannte bei der gruppe so gut wie niemanden und was man im anschluss dann von mir hält, war mir zu dem zeitpunkt ziemlich egal. außerdem habe ich noch 2 große highlights in diesem jahr und ich wollte die nicht riskieren, weil ich im dauerregen bei 15km/h komplett auskühle und mich dann erkälte. dann lieber die letzten 50km mit zug auf der kette zu ende fahren und bei den anderen als schwein gelten. die leute, die mich wirklich kennen, wissen eh, dass ich das nicht bin und unter normalen umständen auch gewartet hätte. nur sollten diejenigen, die am ende platt waren und nicht mehr konnten, auch zugeben, dass sie sich mit der aktion übernommen haben und auch eine mitschuld am verhalten der schnelleren gruppe hatten. egal, die sache ist abgehakt. bis auf die "aussteiger" haben auch alle den zug erreicht und einige hatten sogar trockene wechselsachen dabei ;)
nach der nun recht intensiven letzten woche werde ich diese woche etwas ruhiger angehen lassen und ein wenig den fuß vom gaspedal nehmen, um dem körper zeit zur regeneration zu geben. das heißt dann schwimmen, stabi und die eine oder andere ruhige einheit zu fuß und auf dem rad. aber nix wildes. das kommt dann erst wieder ab nächster woche.
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