Freitag, 10. Juni 2011

intervalle tun weh. und sind ehrlich zu dir!

gestern habe ich beim lauftraining das unangenehme mit nützlichen verbunden und bin mal etwas andere intervalle gelaufen. nach einem lockeren einlaufen von 2km bin ich 7 * 700m anschlag + 300m locker gelaufen. gefolgt von 2km auslaufen. so kamen dann 10,7km in einer relativ kurzen zeit zusammen.

wieso ausgerechnet 700m tempo? weil ein marathon mit 42km länge genau 60 * 700m bedeutet und man eine mögliche marathonzeit berechnen kann, wenn man die zeit in minuten bei den 700er intervallen einfach durch die änderung der zeitangabe von minuten auf stunden vornimmt. ist das zu unklar? ok, dann versuche ich es nochmal anders: wenn man den marathon-weltrekord von rund 2:04h zum maßstab nimmt, dann müsste man ein 700m intervall in ca. 2:04 minuten laufen. das dann aber halt 60 mal hintereinander.

ich wollte durch die gestrige form des tempotrainings auch mal schauen, wie schnell die topleute unterwegs sind und was für eine leistung sie vollbringen. nun aber kommen wir mal zum ernst der dinge: ich habe mein schnellstes intervall in 2:20 minuten absolviert. das entspricht also einem marathon von 2:20 stunden, wenn ich das tempo hätte durchlaufen können. da war ich erstmal platt und konnte das nicht glauben. ich war nichtmal über 700m ansatzweise in der lage, das marathontempo von haile zu laufen. die wahrheit ist manchmal ganz schön bitter. jetzt kann ich noch besser nachvollziehen, was für leistungen die topleute absolvieren. und selbst eine zeit von 2:30 stunden ist nach dem gestrigen tag schon unvorstellbar. und ich bin "nur" 7 intervalle mit pause gelaufen und war im anschluss platt ohne ende. wie soll man das länger durchhalten???

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