Samstag, 21. November 2009

7. tag

heute stand wieder ein "überführungsetappe" auf dem plan. es ging mit dem pick-up und dem wohnwagen von mike und mit unserem mietwagen zurück nach tempe, wo am sonntag der IM stattfindet, bzw. nach scottsdale, was aber in unmittelbarer nähe ist (laut auskunft von mike ist unser hotel ganz in der nähe vom start - die amis denken aber in etwas größeren dimensionen und ganz in der nähe heißt im detail 15km... ). wir wohnen hier im marriot und haben 2 suiten. renato und silvia haben 1 suite und anja, sascha und ich bewohnen die nachbarsuite... und da die suiten ja sooooooo günstig sind, kann man sicher auch nicht verlangen, w-lan auf dem zimmer zu haben (die ironie ist anhand meiner wortwahl erkennbar???). dies kostet 12,95 $ pro tag (ohne tax). aber das ist mir nun egal. auf die 50 $ kommt es nun auch nicht mehr an...

nachdem wir den wohnwagen auf dem campingplatz in der nähe (diesmal wirklich in der nähe) des start-/zielbereiches abgestellt haben, fuhren wir alle zur registrierung, die auch nur noch heute möglich war. das gelände dort ist ziemlich nett und macht einen übersichtlichen eindruck. nach dem wir dann die ganzen formalitäten (lösen einer tageslizenz - verbunden mit einer gebühr von 10 $, tausende formulare und verzichtserklärungen ausfüllen und unterschreiben), bekamen wir endlich unser teilnehmerbändchen und auch die sonstigen


startunterlagen ausgehändigt. dabei stieg dann auch bei mir so langsam das rennfieber und mir wird nun auch bewusst, dass ich in weniger als zwei tagen meine 7. langdistanz mache, was durchaus nervosität hervorruft. zumal man nun überall triathleten sieht, die ja nun wahrlich die meister im posen sind und zeigen was sie haben, und man dadurch das gefühl vermittelt bekommt, hier garnicht antreten zu brauchen, da man eh keine chance hat. dabei werden am ende wahrscheinlich 90% der starter hinter mir ins ziel kommen und die "angst" ist nicht berechtigt.
nach einem kurzen gang über die expo, die nun wirklich nicht den namen verdient, da das ganze ziemlich dürftig ausgefallen ist, sind wir zurück zum hotel, haben uns umgezogen und wollten uns dann von mike zum campingplatz fahren lassen, da im wohnwagen noch unsere räder waren. ich weiß nun nicht, ob es an der bereits fortgeschrittenen tageszeit (hinten raus waren wir terminlich begrenzt, da saschas freundin um 19uhr und mikes freundin um 21uhr vom flughafen abgeholt werden mussten, wir aber vorher eigentlich auch noch die radstrecke abfahren wollten, was wir dann aber schon auf eine stunde radeln einschränkten, weil die zeit immer knapper wurde) oder an der langsam zunehmenden nervosität lag, aber irgendwie waren wir nach dem erhalt der startunterlagen ziemlich gestresst und es zogen erste gewitterwolken im zwischenmenschlichen bereich auf. da ich den grund irgendwann nicht mehr so ganz nachvollziehen konnte, klinkte ich mich bald aus den diskussionen aus und zog mich zurück. mike versuchte mit seiner amerikanischen art alles ein wenig herunterzuspielen und die situation zu lockern aber so ganz gelang ihm das auch nicht. wie dem auch sei, soviel ist ja nicht passiert und wahrscheinlich sind wir alle nur ein wenig aufgeregt und froh, wenn es am sonntag endlich los geht.


wir fuhren dann nur mit dem rad die 15km vom campingplatz von mike zu unserem hotel und nachdem wir uns ein wenig erfrischt hatten, ging es zur pasta-party. meiner ersten überhaupt. zum glück erwähnte renato, dass diese unter freiem himmel stattfindet, sodass ich mich schnell nochmal umzog und die kurze gegen eine lange hose eintäuschte und für obenrum ein jäckchen einsteckte. denn obwohl hier heute tagsüber kein lüftchen wehte, die sonne schien und der asphalt beinah glühte (es könnte als sonntag durchaus eine hitzeschlacht werden...), ist es ab 18uhr, wenn es dunkel ist, schon sehr sehr kühl.
zur pasta-party gibt es eigentlich nicht soviel zu sagen. wir schlugen uns die bäuche voll, sascha brach dann ziemlich bald gen flughafen auf und nachdem wir mike reilly (the voice of ironman) ein wenig gelauscht haben, fuhren silvie, renato und ich wieder zurück zum hotel, da uns wirklich kalt war und wir gesundheitlich keine risiken mehr eingehen wollten. die wettkampfbesprechung im anschluss an die pasta-party sparten wir uns also. soooo viel neues sollte es auch nicht geben. es ist ja schließlich nicht der erste ironman...


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen